Tag 5: Fahrt nach Godbout und Fährfahrt nach Matane

Fahrt nach Godbout und Fährfahrt nach Matane

Nach dem Frühstück ging es los. Wir wollten nach Godbout. Der letzte Fährort auf der Nordseite des Sankt-Lorenz-Stroms. Von dort wollten wir die Fähre nach Matane nehmen. Die Fähre kann man vorab online reservieren. Wir buchten für 5 p.m. Und beschlossen, einmal den Fjord „zu umrunden“. Also fuhren wir über Seguenay weiter in Richtung Norden und auf der anderen Seite des Fjords wieder in südliche Richtung hinunter. Die Fahrt ist wirklich wunderschön und empfehlenswert. Man fährt fast alleine über den breiten Highway. Durch den Nationalpark. Nur hin und wieder drängelt einer der großen, voll beladenen LKWs… 

Sainte-Rose-du-Nord

Auf dieser Seite des Fjords liegt „Sainte-Rose-du-Nord“, auch „La Perle du Fjord“ genannt. Es ist ein wunderschöner, alter Ort direkt am Fjord. Ein kurzer Zwischenstopp lohnt sich. Weitere Infos findet ihr hier: http://www.ste-rosedunord.qc.ca

Nach einem kurzen Stopp geht die Fahrt weiter. Nächster Zwischenstopp ist Tadoussac. Es ist schwer, das Gefühl zu beschreiben, das man hat, wenn man in Kanada unterwegs ist. Vor einem liegt die weite, leere Straße. Rechts und links „nur“ Landschaft. Fährt man nicht durch einen Ort, gibt es dort nichts: außer Natur! Und die wird nie langweilig. Der Fjord. Die Wälder. Dann wieder sanfte Hügel und ein kleiner Ort. Ein See. Immer weiter geht es durch den Nationalpark. Mal kommt ein breiter Fluss auf der rechten Seite. Berge im Hintergrund. Wald. Ein anderer Fluss mit einem unebenen Verlauf. Es ist unbeschreiblich schön. Und es bringt einen zwangsläufig zur Ruhe. Es ist wunderbar. Man fährt einfach. Völlig entspannt. Sieht die kilometerlange Straße vor sich liegen und weiß: Distanzen sind hier tatsächlich Distanzen. Man wird die nächsten Stunden auf genau solchen Straßen unterwegs sein… Es ist herrlich! 

Tadoussac

Schließlich erreichen wir Tadoussac. Dieser wunderschöne, alte Badeort liegt ca. 200km entfernt von Québec. Man spürt sofort die alten Zeiten. Der Ort ist bekannt für seine Wahlbeobachtungen. Da hier der Saguenay müdet, findet man je nach Jahreszeit unterschiedliche Wale. Diese schwimmen teilweise auch bis weit in den Fjord hinein… Überall gibt es Aussichtspunkte, um Wale zu beobachten… Auch gibt es viele gemütliche Restaurants und Bars. 

Weitere Infos findet ihr hier: https://tadoussac.com/en

Nach einem kurzen Zwischenstopp fuhren wir weiter. Wir mussten an diesem Tag ja die Fähre erreichen… Also hielten wir uns links und fuhren weiter am Sankt-Lorenz-Strom vorbei. Die Strecke macht wieder großen Spaß zu fahren. Die Ausblicke sind fantastisch! 

Direkt an der Route liegt der Ort Forestville. Hier hat man viele Wandermöglichkeiten. Kann wiederum Wale beobachten. Und könnte definitiv ein wenig länger verweilen… Wir folgten spontan der Beschilderung in Richtung Archipel-und wurden wiederum mit einem wunderschönen Ort überrascht…. 

Weitere Infos findet ihr hier: https://www.tourismecote-nord.com/en/ragueneau-archipelago/outdoor-recreation-locations/

Das letzte Stück bis nach Godbout folgte immer weiter der 138 entlang des Sankt-Lorenz-Stroms. Ein breiter, nicht endender Highway. In Godbout erreichten wir pünktlich die Fähre. Es gibt 2 Fährverbindungen, die nach Matane führen: Eine von Baie-Comeau und eine von Godbout. Godbout ist die letzte Möglichkeit den Sankt-Lorenz nach Matane zu überqueren. Auf der gut zweistündigen Fahrt hat man wieder einmal das Gefühl, auf einem Meer zu sein… Wir sahen sogar Delphine. Die Fahrt ist kurzweilig und sehr entspannt. Als wir in Matane ankamen regnete es und es war schon dunkel. Zum Glück lag die Unterkunft nicht weit weg vom Fährhafen!  

Weitere Infos findet ihr hier: https://www.traversiers.com/en/our-ferries/matane-baie-comeau-godbout-ferry/schedule-and-fares

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