Connemara National Parc & Kylemore Abbey

Connemara National Parc

Eine der schönsten Regionen in Irland. Ein absolutes Highlight. Diese Region hatte damals schon Tolkien zu Mittelerde inspiriert. Und tatsächlich-folgt man der engen, gewundenen Straße durch den Nationalpark, so kommt man sich vor, als sei man mitten im Geschehen von „Herr der Ringe“. Besonders in der Nebensaison und nachmittags, nachdem der ersten Ansturm an Touristen bereits weitergereist ist, ist man hier fast ganz alleine unterwegs. Eine unwirkliche, weite, absolut faszinierende Landschaft. Sanfte Hügel. Höhere Hügel-denn wirkliche „Berge“ gibt es hier nicht. Strände. Sehen. Flüsse. Dazu das Licht. Der wechselnde Himmel. Mal mit Wolken. Mal mit Regen. Dazwischen ein Regenbogen. Es stockt einem der Atem. Im Auto wird es ganz still. Wo man hinschaut, erblickt man etwas wunderbares. Zu dieser Jahreszeit ist die Landschaft überzogen mit dem gelb-blühenden Ginster. Ein absoluter Traum!

Weitere Infos findet ihr hier:

Connemara

https://www.theirishroadtrip.com/map-of-connemara/

Selbstverständlich kann man hier einige Tage verbringen. Wandern. Schwimmen. Dieser Nationalpark ist absolut beeindruckend! Wir hatten jedoch nicht so viel Zeit, daher war unser Ziel an diesem Tag die Kylemore Abbey.

 

Kylemore Abbey

Eingebettet in die sanften Hügel von Connemara, gefühlt mitten im Nirgendwo und direkt an einem See liegt diese Benediktiner-Abtei. Noch heute wird sie von Nonnen geführt. Das riesige Areal mit seinem Garten, seiner Kapelle und unzähligen kleinen Sehenswürdigkeiten wird dominiert von dem viktorianischen Schloss. Bereits auf dem Weg zum Eingang begrüßt es den Besucher von der gegenüberliegenden Seeseite. 

Öffnungszeiten: 7 Tage/Woche von 10am bis 5pm

Tickets: 18€ pro Person

 

Nach unserm Lunch, den man hier tatsächlich empfehlen kann, beschließen wir, mit der Besichtigung des Schlosses zu starten. Bereits am Eingang wird der Besucher von den Hufschlägen der Pferde und den Geräuschen des ehemaligen Schlosstreibens empfangen. Man erfährt alles über die Geschichte des Schlosses. Die Vorbesitzer. Die Eigenarten dieser. Die Schicksale. Und fühlt sich tatsächlich wie ein Besucher in alten Zeiten, während man von einem Raum in den andern schlendert. Man fühlt fast noch die Präsenz der alten Vorbesitzer, da alles sehr detailreich und liebevoll ausgestellt wird…

Nach diesem sehr gelungenen Anfang folgend wir dem „Lake Walk“. Der Weg ist gesäumt von uralten, sehr imposanten Baumriesen. Die kleine Kapelle wird zurzeit leider renoviert, ist jedoch für Besucher geöffnet. Vorbei gehts am Mausoleum. Rechter Hand bieten sich immer wieder unglaublich schöne Ausblicke auf den See und die Landschaft. Durch den Wechsel aus Sonne und Wolken verändert sich immer wieder das Licht und lässt die Landschaft mal freundlich und einladend, mal trist, mal düster und bedrohlich erscheinen. Linkerhand zeigt sich die „grüne Insel“ von ihrer schönsten Seite: Farne, Moos, kleine Bäche, Wasserfälle, alle erdenklichen Grüntöne, Schafe…. Es macht große Freude, dem Weg zu folgen! Am Stein des Riesen, an dem man mit etwas Geschick rückwärts einen Stein über die Spitze werfen soll um sich einen Wunsch zu erfüllen, drehen wir um. 

Unser nächstes Ziel sind die „Walled Gardens“. Der Weg führt uns also noch einmal am Schloss vorbei. Und die Schafe nutzen die Gelegenheit, uns noch ein sehr irisches Postkartenmotiv zu liefern 😂

Vom Busstop aus bis zu den Walled Gardens ist es ein etwa 1 Kilometer langer Fußweg. Es lohnt sich, den We, zumindest in eine Richtung, zu Fuß zu gehen. Die Landschaft ist fantastisch. Das Grün. Das Licht. Die Hügel. Die Seen. Die alten Baumriesen entlang des Weges. Einfach nur schön!!! 

Bevor man die Gärten erreicht, kann man sich entweder nach rechts direkt zu den Gärten begeben, oder einen der gut ausgeschilderten Spazierwege nach links nehmen. Ich empfehle den 1-2 Kilometer langen Spaziergang nach links. An diesem Tag hatten wir auch das Glück, dass wir dort ganz alleine unterwegs waren. Die Stille war unglaublich. Dazu die unvergesslich schöne Landschaft. Absolute Entspannung. Ein Traum! 

Oben vor den Gärten angekommen sehen wir sie dann auch endlich-die Connemara-Ponnys. Das Bild der grasenden Ponys vor dieser Landschaftskulisse könnte nicht perfekter sein! 

Vor den Gärten selbst hat man dann in einem kleinen Café die Möglichkeit für eine kleine Stärkung. Danach schlüpfen wir durch die alte, graue Steinmauer, die die Gärten umgibt. Um ehrlich zu sein sind die Gärten sehr beeindruckend. Riesig groß. Früher mit den alten Glasgewächshäusern sicherlich noch imposanter. Doch wir sind zur „falschen Jahreszeit“ dort. Die Frühblüher sind bereits verblüht und der Sommerflor ist noch nicht da…. Trotzdem ist es ein wunderbarer Ort. Die alten Unterkünfte sind noch gut erhalten und für Besucher zugänglich. 

Weitere Infos findet ihr hier: https://www.kylemoreabbey.com/

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