Fahrt El Cedral Cerro Trinidad nach Punta Uva / Karibik

Nach einer weiteren kalten Nacht (13 Grad) in den Bergen machen wir uns früh morgens auf den Weg nach Punta Uva. Es ist wunderschön, die Sonne hinter den Bergen aufgehen zu sehen.

Waze leitet uns geschickt an Cartago vorbei in einem äußerst interessanten Rhythmus: rechts, 200m dann links, die 2. rechts, dann wieder links, 400 m dann rechts, dann links, rechts, links, rechts, links….. 😅 irgendwann sind wir raus aus der Stadt und es geht wieder raus aufs Land. 

Die Straße ist wunderbar zu fahren. Sie schlängelt sich einen Berg hoch und ins nächste Tal wieder runter. Jedes Tal sieht anders aus. Mal fahren wir durch dichten Nebelwald, mal durch Zuckerrohrplantagen, dann wieder durch eine Hügellandschaft. Oft sieht die Landschaft sehr „unordentlich“ aus. Überall wächst irgendwas. Ein Hügel. Mit einer Weide mit Kühen. Darin ein weiterer Hügel, auf dem Kreuz und quer Bäume stehen. Dazwischen wieder Blumen. Es ist wunderschön und sehr beeindruckend.

Aus den Bergen raus kommt man auf die Haupt-Verbindungsstraße von San José nach Limon – eine einzige Baustelle! Einspurig. Ständig wird man von einem Bauarbeiter mit Fahne in der Hand angehalten – Ampeln werden hier scheinbar nicht eingesetzt. Die Arbeiter stehen bei über 30 Grad den ganzen Tag im Staub und in den Abgasen…. Wie überall im Land sieht man, dass viel in die Infrastruktur investiert wird. Neue Häfen, neue Straßen, neue Brücken. Überall wird gebaut….

Kurz vor Limon gehts dann los mit den Containern – alle großen und bekannten Firmen haben hier riesige Lager. Chiquita. Dole. Delmond…. Um nur einige zu erwähnen. 

Kurz vor Limon gehts dann rechts ab, das Meer ist nicht mehr weit. Vorbei an Bananen-Plantagen. Und dann sehen wir das Meer! Türkisblau. Wellen. Palmen. 34 grad. Ein Traum!!!

Die Straße führt nun kilometerweit am Meer entlang. Zwischendurch machen wir halt, gönnen uns eine Kokosnuss, kaufen Seife und Kokusnussöl, dass von einer Familie in einem Schuppen frisch produziert wird…. 

Aus dem Radio tönt jetzt Reggae-Musik, die einen unmittelbar in dieses karibische Lebensgefühl mitnimmt.

Entlang am Playa Negra, mit seinem schwarzen Sand, durchfahren wir anschließend Puerto Viejo. Ein schönes kleines Örtchen mit vielen kleinen Shops, Bars, Restaurants und viel Charme.

Ein paar Kilometer weiter kommen wir dann am Ferienhaus an. Direkt am Meer. Unser Zuhause für die letzte Urlaubswoche. 7,5 Stunden fahrt-und es hat sich gelohnt! 😉

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