Dauer: 2,30 h
Länge: 11 km
Aufstieg: 190 m
Abstieg: 210 m
Niedrigster Punkt: 130 m
Höchster Punkt: 230 m
Dies war definitiv eine der schönsten, spektakulärsten Wanderungen mit vielen unerwarteten und wunderschönen Abschnitten, die ich in den letzten Jahren gemacht habe! Das schöne-die Wanderung startet direkt am Campingplatz.
Der vorgeschlagene Komoot-Weg führt über einen schmalen Pfad bis zu dem See. Vorbei gehts ein Stück an der Straße entlang. Dann biegt der Weg links ab. Ein schmaler Pfad bringt uns schnell an die ersten tollen Aussichtspunkte. Der Chassezac mit seinem Flussbett und den beeindruckenden Felsen ist wirklich der Hammer! Daher beschließen wir, der Corniche weiter zu folgen. Mayla zeigt mal wieder ihr Klettergeschick. Und ich bin froh, dass sie so Trittsicher ist. Der oft schmale Pfad der Corniche führt doch recht nah „am Abgrund“ vorbei…. In schwindelerregender Höhe hält man jedoch ständig inne, um diese atemberaubenden Ausblicke zu genießen!
Nach diesem spektakulären Abschnitt verlässt der schmale Pfad die Klippen und führt in einen nicht minder schönen Wald. Verwunschene Felsformationen, bewachsen mit Moos und Farnen ragen zwischen den knorrigen, gedrungenen Eichen auf. Mal muss man klettern, mal wird der Weg so schmal, dass man gerade so durch passt.
Nach kurzer Strecke erreicht man die Abzweigung zur Grotte. Diese ist für Hunde nur schwer zu bewältigen, doch der 5-minütige Abstieg lohnt sich.
An der nächsten Kreuzung halten wir uns links und folgen dem Weg durch den Bois du Paiolive. Man kommt tatsächlich aus dem Staunen nicht mehr raus. Weiterhin wechselt der Weg zwischen engen Abschnitten und leicht zu gehenden Waldabschnitten. Ab dem Wanderparkplatz trifft man dann auch kurzzeitig mehr Leute. Jeder sucht sich den Weg durch die Felsen. Wir versuchen, dem grünen Weg zu folgen-was sich schwieriger gestaltet als erwartet. Häufig denkt man: „Da kann unmöglich weitergehen“. Doch einmal über einen Baumstamm, durch eine Höhle oder einen rutschigen Steinpfad hinter und schon stellt man fest, dass dies tatsächlich der Weg ist 😂 Zur Hauptsaison möchte ich hier nicht mit mehr Menschen unterwegs sein, doch um diese Zeit des Jahres fühlt man sich völlig alleine in diesem verschwunschenen Felslabyrinth.
Einmal am Ende des Waldes angekommen folgt man einem offenen, mit Steinmauern eingefassten Weg. Und eigentlich wartet man die ganze Zeit nur auf das Geräusch von Kutschen und Rittern …. Es eröffnet sich eine weite, hügelige Landschaft, die so völlig im Kontrast zu dem bisherigen Weg steht! Danach erreichen wir schnell wieder die Kreuzung mit der Zuwegung zur Corniche und folgen dem bekannten Weg zurück ins Dorf. Kurz vor dem Campingplatz nehmen wir die Abzweigung zum Fluss und genießen noch einmal das kühle Wasser und die letzten Sonnenstrahlen.
Abwechslungsreicher kann eine Wanderung kaum sein. Wirklich absolut empfehlenswert, wenn man hier hin der Gegend unterwegs ist!
Weitere Infos findet ihr hier: https://www.komoot.com/de-DE/tour/2595153603?ref=itd


