Dauer: 2,5 h
Distanz: 12 km
Aufstieg: 360 m
Der Moschusochsentrail verspricht dem Besucher, mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit den Ochsen zu begegnen…. Wir starten die Tour am Kongsvold Fjeldstue. Der Einstieg erfolgt über den botanischen Garten und ist etwas unübersichtlich…. Info vorab: die Brücke direkt am Ende der Tour, auf der anderen Seite des Flusses, ist zurzeit gesperrt….
Von diesem Einstieg aus verläuft das erste Drittel der Route außerhalb des offiziellen Musk Ox Trails. Und bereits nach den ersten Metern kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus! Wunderschöne, atemberaubende Aussichten in alle Richtungen. Zwischen den Schneefeldern strecken bereits die ersten Frühlingsblüher ihre Köpfe raus. Das hellgrüne Moos leuchtet in der Sonne. Dazwischen die Felsen, die bereits dem ungeübten Besucher wie Moschusochsen erscheinen… Einfach unfassbar schön!
Am Ende des ersten Abschnittes, man hat natürlich noch keine Ochsen gesehen, erreicht man den andern Parkplatz mit einem möglichen Einstieg. Der Weg führt ein Stück entlang der Hauptstraße, überquert diese und schon ist man am offiziellen Haupteingang zum Musk Ox Trail.
Tatsächlich hoffe ich nach dem Hinweisschild, dass wir keinem Ochsen zu nah über den Weg laufen… Mit ihren gut 450 Kilogramm Körpergewicht können sie 60 km/h schnell rennen…. Und man sollte 200 m Abstand halten…. So weit, so gut. Nach wenigen Metern sehen wir dann auch welche. Weit weg. Leider mit den Handkamera nicht sehr deutlich zu sehen…. Aber immerhin. Die einzigen Moschusochsen in Europa auf dieser Hochebene zu sehen ist etwas ganz Beeindruckendes!!
Nach diesem Highlight begeben wir keinen weiteren Nationalparkbewohnern mehr. Die Hinterlassenschaften der Rentiere sehen wir. Und ich glaube welche in weiter Ferne entdeckt zu haben-aber könnten auch Steine gewesen sein. Dennoch-der Weg ist und bleibt unfassbar schön. Um diese Jahreszeit ist kaum jemand unterwegs. Man fühlt sich völlig alleine auf dieser unberührten Hochebene. Etwas schade ist, dass es nirgends Beobachtungspunkte oder Bänke gibt. Man wandert über die Hochebene. Sucht sich den Weg über die Schneefelder. Versinkt regelmäßig kniehoch im Schnee. Läuft durch wasserüberflutete Pfade…. Und hat noch den größten Spaß dabei, weil diese Landschaft einfach unbeschreiblich schön ist!
Wie bereits beschrieben ist leider die letzte Brücke vor dem Parkplatz gesperrt. Um ehrlich zu sein sind wir trotzdem drüber gekrabbelt…. Der Nugget war in Sehweite und alles andere wäre nach 12 Kilometern ein Umweg von weiteren 2 Kilometern gewesen…. Vertrauend auf die norwegische Baukunst überquerten wir die Brück und-sie war erstaunlich stabil…
Diese Wanderung kann ich jedem nur empfehlen!
Weitere Infos findet ihr hier: https://dovrefjell-sunndalsfjella.no/en/musk-oxen/the-musk-ox-trail/
Weiterfahrt vom Nationalpark an den Trondheimfjord
Da wir in Richtung Norden unterwegs sind beschlossen wir, zumindest noch bis nach Trondheim zu fahren. Die Strecke erinnert einen an Kanada. Immer entlang eines breiten Flusses. Die Namen der Flüsse enden Alls auf „a“…. Tannenbewachsene Felsformationen. Breite Flusstäler. Ein Traum! Nach Trondheim und insgesamt gut 2300 Kilometern Fahrt kommen wir am Trondheimfjord aufgrund eines geschlossenen Tunnels dann auch in unseren ersten Stau….
Wir übernachten auf einem wunderschönen Campingplatz direkt am Fjord.
Weitere Infos findet ihr hier: https://melles.blog/nugget-reisen/norwegen/korsnes-camping/


