Es wird nie langweilig im Hause „duundich“. Denn es hat sich mal wieder etwas geändert im Schlafzimmer. Leider komme ich erst jetzt dazu, darüber hier zu schreiben.

Es gab viele Veränderungen und zwischenschritte. Erst habe ich mein Bett wieder umgestellt und direkt in die Ecke zum Fenster.

Doch dies war noch nicht stimmig für mich. Ich wusste nicht was es war. Kennst du das? Irgendwas passt nicht und du kannst es nicht definieren.

Ja so ging es mir eine Weile.

Dann hatte ich eine wirkliche tolle Kooperation mit der Firma „Maison Du Monde“, die mir mein Wunschbett samt Matratze und noch einem Quillt ermöglicht haben. (unbezahlte Werbung)

Ein Bett, was zu meinen alten Möbeln passt vom Stil.

Insgesamt finde ich das Thema Bett sehr schwer. Es gibt soviele Betten auf dem Markt, nur das „Richtige“ zu finden ist langwierig unter Umständen. So ging es mir zumindest.

Nun da sah ich dieses Bett, was den 50er Jahren nachempfunden wurde mit den schrägen Füßen….französische Eiche, schlicht und doch so schön.

Als es da war und dann da so stand…es wirkte gleich ganz anders. Doch immer noch stimmte etwas nicht…ich verspürte regelrecht eine Unruhe im mir…..bis…..

…ich erkannte, ich brauche andere Farben an den Wänden. Ich brauchte etwas Frisches und helles.

Es schien, die alten Farben wurden mir zu dunkel.

Wenn sich etwas im außen und inneren bei mir verändert, so lebe ich dies auch in meiner Wohnung aus. Häufig mit Farben. Wenn du es schon eine Weile beobachtest, wirst du es vielleicht schon erkannt haben. Ich habe regelrecht ein Muster.

Diese Muster sind gar nicht so unüblich. Manche gehen shoppen oder zum Friseur. Ich hingegen streiche die Wände neu und/ oder stelle und räume um.

Es ist manchmal eine Art Therapie für mich, und streichen vergleiche ich mit Meditation.

Lange Rede…….

Ich schaute nach neuen Farben. Zum Glück habe ich alle Farbkarten zuhause und konnte in Ruhe nachsehen was mir gefällt. Und es war klar, dass es wieder beide Wände mit verschiedenen Farben werden sollen.

Gar nicht so leicht, wenn man bedenkt, dass ich schon einige Farben hatte.

Dieses mal war dem entsprechend die suche nicht innerhalb von 10 Minuten abgeschlossen.

Es dauerte 3 Tage bis ich mich entscheiden konnte. Ein Zurück gibt es bei mir nicht und ich habe schnell gelernt, wenn die Verkäuferin im Baumarkt fragt; „Sind sie sich sicher, die soll es sein?“ dann noch mal nach zu denken. Entschlossen mit leicht kneifenden Augen sage ich „JA; DIE SOLL ES SEIN“…und danach ist es eh schon zu spät, da die Farbe bereits gemischt wird.

Ich liebe dieses Gefühl, denn es ist so aufregend. Also wer glaubt, ich bin immer zu 100%  in diesem Moment sicher, …Nein…doch wenn ich mich entschieden habe, bleibe ich dabei.

Und bis auf ein einziges Mal, war und ist dies die beste Entscheidung und Vorgehensweise für mich.

Gesagt getan malere ich nun gerne immer noch am selben Tag. Und das tat ich auch. Ja auch beide Wände. Eine Wand, wo der Kleiderschrank steht, ließ ich in dem Beerenton.

Ich weiß nicht warum, doch fand ich das ganz cool, 3 Farben im Raum zu haben. Und zudem passen sie auch zusammen.

(Später fügte ich noch geometrische Muster an die gelbe Wand hinzu, mit Farben die in anderen Zimmern wieder zu finden sind.)

Als ich fertig war und alles wieder ordentlich da stand ging es mir gut. Es war ein Gefühl der Erleichterung diese hellen Farben zu sehen. Der Raum wirkte selbst bei Dämmerung noch viel heller als zuvor.

Eine Veränderung gab es nach kurzer zeit dann doch noch…denn das Bett habe ich wieder zurück gestellt mit dem Kopfteil zum Fenster. Seither kann ich auch wieder besser schlafen.

Wie lange es so bleibt, kann ich nie voraus sagen. Bis dahin genieße ich den neuen Look und fühle mich „sau wohl“.

„Verändere etwas, wenn es Dir nicht gefällt oder dir nicht zu 100% entspricht. Es müssen nicht immer große Schritte sein. Denn oftmals sind es kleinere, die eine große Wirkung erziehlen.“

Deine Melle