Immer wieder begegne ich dem Thema Werbung auf Plattformen. Speziell am häufigsten auf Instagram. Sicherlich, weil ich mich dort am häufigsten um schaue.

Oftmals bekomme ich mit, beim Austausch mit anderen Bloggern/ Accountbesitzer/ innen, dass heiß darüber diskutiert wird, was Werbung und wann es zu viel Werbung ist.

Sicherlich begegnet man gerade auf Instagram angeblich geballt sehr viel Werbung durch gesponserte Posts/ Storys und durch die Kooperationen vieler Instagramer. Accountvorstellungen, sogenannte SFS (Story for Story) und Followtrains sind ebenfalls Werbung.

Ich bin nun selbst schon eine Weile auf Instagram unterwegs und habe auch bereits Erfahrungen mit Kooperationen machen dürfen. Durch die Diskussionen, die andere Blogger erleben, habe ich mir meine Gedanken gemacht. Denn die Frage wird oft gestellt, ab wann es zu viel Werbung ist.

Ich selbst möchte kein reiner Werbekanal sein und doch bin ich es. (auch wenn nicht gewollt)

Ja irgendwie ist es jeder.

(Wichtig ist, wenn man ein Produkt bewusst bewirbt, dass es zu einem passt.)

Selbst die Packung Milch im Hintergrund, mit der Tasse Kaffee auf dem Bild, ist bereits Werbung. Wie oft wird man gefragt unter einem Bild, woher man dieses oder jenes her hat. Zumindest geht es mir so.

All das ist, wenn man es mal genau nimmt, Werbung.

Jede Klamotte mit einem Emblem einer Marke, die man sehen kann, ist Werbung.

Und in Deutschland muss man seit geraumer Zeit auch noch alles als Werbung markieren, selbst wenn man Freunde in Story oder Post markiert/ genannt hat.

Nun…ich kann es zum einen verstehen wenn manche bei einigen Accounts meinen, sie sehen nur noch Werbung…und andererseits denke ich mir „hey, reg dich nicht auf, überall umgibt uns Werbung“…“und bist du nicht auch schon influenct wurden bei einer Vase oder Kerzenständer, Wandfarben, Textilien, einem bestimmten Essen oder was weiß ich“

Sieh es als Inspirationsgabe und Möglichkeit Produkte zu finden, die ganz nach deinem Geschmack sind. Filtere einfach Dinge, die dich nicht interessieren.

Nutze, wenn du ein Produkt so gerne hättest, dankbar Rabattcodes und erfreue dich daran.

Denn die gäbe es ohne den nicht so leicht.

Genau genommen verbirgt sich hinter allem Werbung und jedem Bild.

Doch werden hier Unterschiede gemacht.

Lediglich gibt es nur verschiedene Arten von Werbung. Versteckte Werbung bis hin zu beiläufiger oder offensiver Werbung.

Jetzt möge sicherlich eine/r sagen: „Moment mal; da gibt es die, die für Geld alles bewerben.“

Gibt es bestimmt. Nur gibt es dutzende Blogger/ Accountbesitzer/ innen, die das annehmen und „bewerben“ was sie wirklich gut finden, wovon sie überzeugt sind.

Ich bin auch davon überzeugt, das, wenn du jemanden über ein Produkt fragst, du eine ehrliche Antwort bekommst. Sollte die Kooperation noch laufen, könnte es natürlich bei negativer Erfahrung (die man ja auch erst macht und manchmal vorher nicht wissen kann) entweder ohne Antwort verlaufen oder eine private Nachricht geben.

Mir scheint, dass oftmals viele negative Schwingungen mit diesem Thema aufkommen.

Kennst du das Sprichwort „immer für den Angeklagten…………“?

Das scheint hier genau das Gegenteil zu sein. Und ich frage mich warum das so ist.

Wenn es Gewinnspiele gibt mit (beworbenen) Produkten dreht sich der Wind. Es wird sich gefreut und dankend angenommen.

Als Blogger/ Accountbesitzer/ in habe ich mich schon selbst hin und wieder gefragt, wann es für meine Follower zu viel sein könnte.

Ich habe zum Glück bisher nie Beschwerden bekommen, dass es zu viel sei. Als Inspirationsgeberin (ich hätte nie gedacht, das ich das anscheinend bin) freue mich eher, Produkte und Möglichkeiten zeigen zu können, weil ich es anderen ebenfalls gönne. Ich gönne anderen den Rabatt zu einem tollen Produkt. Ich liebe es kreative Möglichkeiten zu zeigen, wo sich jeder, das was er/ sie brauch, heraus picken kann. Ich bin zum Teil ja quasi der Vorkoster! Hast du das schon mal so betrachtet?

Und wer denkt, man bekäme dies alles geschenkt, möge noch etwas Geduld haben, denn darauf gehe ich in einem anderen Beitrag ein.

Es ist schön Nachrichten zu bekommen, eine Idee ausgelöst zu haben für ein eigenes Projekt, für die erste oder neue Wohnung. Ideen die man quasi gegenseitig sich austauscht.

Und genau dafür ist zum Beispiel doch Werbung wichtig. Denn Werbung bedeutet; Dir sagen zu können „Hey, mit dem Produkt habe ich gute Erfahrungen gemacht“ oder „..dort bekommst du es günstiger“

Also statt Werbung rein als kapitalistisches Mittel zu sehen, so freunde dich gerne auch mit dem Gedanken an, dass es unterstützend und als Ratgeber da ist.

Es wird Zeit, dass dem Wort Werbung nicht so eine reine Negativität angehaftet wird. Und wer nun sagt; „Werbung ist Manipulation“ dem kann ich  zum Teil Recht geben. Doch kommt es nur darauf an, wer sich Manipulieren lässt. Denn wir sind noch immer in unserer Eigenverantwortung.

Denke daran, alles fängt bei uns selbst an.

Deine Melle