Mein Weg ohne Zucker

Ich liebte Süß Kram..sicherlich begehre ich es ab und zu immer noch, wenn  ich an mein Ben & Jerry Eis denke…ich aß manchmal 2 Packungen pro Woche, denn ich war süchtig und gierig nach dem Zeug…welche Sorte?

 Peanuts Butter Cup…. Und selbst wenn ich diese Zeilen schreibe kommt kurz der Gedanke und ein leichtes schlucken mit dieser Erinnerung an diese Toffees. (schließlich habe ich es mir jahrelang einverleibt)

Ich liebte Schoki und Kuchen in jeder erdenklichen weise…jahrelang…ohne süßes in der Woche ging bei mir nichts….schließlich war es Nerven-Nahrung, sagte ich mir stets.

Nach dem ich 2017 anfing nochmal neu zu lernen um mich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln aß ich auch weiter…einzige Veränderung…ich lerne/te im sitzen….was passierte…ich nahm zu..

10 ganze Kilo innerhalb einen Jahres.

Ich muss dazu sagen, ich betreibe keinen Sport. Das einzige was ich tue, ist viel laufen und ich gehe fast ausschlieslich Treppen statt Fahrstuhl.

Wenn ich das mir so überlege…wäre dies nicht gegeben, wären es noch mehr Kilos.

Anfang April 2018 kam ich durch eine Freundin auf eine Stoffwechsel-kur. Eine Ernährungsumstellung in der der Stoffwechsel auf Reset gebracht und neu „programmiert“ wird.

Mir hat sie tatsächlich geholfen, doch nochmal würde ich es nicht tun, denn mir kam danach bzw. während dessen die Erkenntnis, dass mein Körper etwas nutzte…und zwar die Ketose. (die erlangst du auch ohne diese Kur)

Mein Körper wandelte mein körpereigenes Fett in Energie um. (Wusstest du das wir als Baby auch in der Ketose sind/ waren?)

Nur das ich meinem körper zur Zeit der Kur sehr wenig Kalorien zuführte. Das ist es was ich aus heutiger Perspektive so nicht mehr empfehlen würde.

Durch diese Erkenntnis der Ketose, beschäftigte ich mich mit der Ernährungsform…und da war für mich klar, dass ich mich nach dieser Kur weiter Ketogen ernähren möchte.

Heißt im Klartext- low carb und High fat. Dazu gehört es auch auf Zucker zu verzichten.

Und in der zeit dieser Kur war es wichtig ebenfalls auf Zucker zu verzichten. Erlaubt war nur minimal Obst (Beeren), Fleisch und Fisch sehr mager und bestimmtes Gemüse mit wenig Kohlenhydrat-Anteil.

Liest sich anstrengend, war es auch zu Beginn. Die ersten Tage der Kur durfte ich 2 Tage, ach was schreib ich da…ich „musste“ so viel Fettiges und ungesundes essen wie ich nur konnte….bis mir schlecht war….liest sich gut? Es war zu anfang göttlich so schien es, doch war mir so übel das ich nur noch ekel empfand und mich freute auf die mageren Tage mit nur 500 kcal.

In der ersten Woche der tatsächlichen Kur, die 21 Tage verlief mit weiteren 21 Tagen Kalorienaufstockung, ging es bereits los mit meinem Zucker-Entzug.

Mein Körper war auf Entzug…und ich dachte nicht, dass es so schlimm sein könnte. Wer glaub das lag an dem wenig essen liegt falsch…ich war immer satt. (ich würde es selbst nicht glauben, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte)

Doch dieser Gedanke an Zucker kreiste zu jeder Stunde, zu jeder Minute in meinem Kopf.

Mein Glück war, dass ich zu dieser Zeit Ferien hatte. Da es bereits schon wärmer  war, war ich fast nur draußen um mich abzulenken. Ich war nervös, verspürte eine Gereiztheit in mir, Schlappheit, Kreislaufprobleme und es war kaum zu ertragen. Doch hatte ich ein Ziel und blieb deshalb standhaft.

Heute vergleiche ich es mit einem Drogenentzug. Und ich bin überzeugt so muss es sich auch da anfühlen.

 Mir erging es so ganze 5 Wochen…natürlich nicht ganz so heftig die ganze zeit über, jedoch für mich sehr anstrengend. In dieser Zeit der Kur beschäftigte ich mich natürlich mit allen möglichen Produkten und Nahrungsmitteln, schließlich wollte ich mich ganz genau daran halten um Erfolge zu erzielen. Da viel es mir so stark auf mit dem Zucker….. Ich brauchte keine 10 min mehr zum einkaufen sondern geschlagene 45 min teilweise. Zu meiner Kur aß ich zum Beispiel ab und zu Magerquark… schau dir das nächste mal im Supermarkt die Werte eines Magerquarks an…du wirst verblüfft sein wieviel Zucker darin ist.

Heute nach über 7 Monaten kann ich nur sagen, es ist das Beste was mir passiert ist. Und damit meine ich nicht die Kur, sondern das Resultat, dass ich auf Zucker angefangen habe zu verzichten und mich damit zu beschäftigen.

Meine Haut wurde besser, ich sehe frischer aus. (heißt nicht bei 7 Tage durch arbeiten, dass du noch aussieht wie das blühende leben)

 Es ist erwiesen, das es die Haut verjüngt. (weniger falten, feinere Poren)

Super Blutwerte habe ich seit dem…sicherlich spielen da auch andere Faktoren rein..doch ist es unterstützend.

Ich habe einen ganz anderen Geschmack…mein geschmacksempfinden kehrte zurück. Wer mal geraucht hat, weiß was ich meine.

Ich wurde fitter und die Müdigkeit und depressiven Tag verflogen.

Gaaannnzzz wichtig: der Heißhunger blieb nun aus! Dafür bin ich so dankbar.

Ich kann seither besser schlafen und das Beste überhaupt bei Zucker-Verzicht…die Pfunde purzeln!

Wusstest du, dass abgesehen von Stress sich Krankheiten, „böse“ Zellen  von Zucker ernähren?

Das weiß ich ebenfalls durch einen Krebsfall in der Familie.

Inzwischen, wenn ich an Schokolade nur denke, empfinde ich ekel. Und darüber bin ich sogar dankbar…ich habe mir mal die Mühe gemacht zur Weihnachtszeit auf die Packungen zu schauen….mir wurde schon schlecht bei der Zutatenliste….Palmöl fand ich da auch ganz oft…(das ist jedoch ein andreres Thema)

Ich hatte mir für das erst kürzliche Weihnachtsfest mal eine Auszeit davon genommen, ganz geplant, da ich bei meiner Familie war und auf Klöße und die selbstgebackenen Vaniliegipfel nicht verzichten wollte. Wie es wohl jeder behauptet…meine Ma macht die besten Vaniliegipfel 🙂

Was ich merkte….., meine Haut wurde schlechter, ich war mehr müde und träge und meiner Verdauung tat es gar nicht gut.

 Ich konnte ohne Probleme genau nach Weihnachten damit wieder aufhören.  Sich ganz etwas zu verbieten finde ich selbst etwas hart, mit dem Gedanken, dass wir nur dieses eine Leben in diesem Körper haben…doch darauf zu achten und genau diesen Körper zu pflegen sehe ich inzwischen als immer wichtiger an….zumindest für mich wichtiger.

Inzwischen bin ich nur etwas sauer….sehr sogar…auf die Lebensmittelindustrie….ich bin davon inzwischen überzeugt, dass diese den Mensch bewusst Zucker zuführen will…den Mensch damit krank macht und durch diese versteckte Sucht,- abhängig von deren Produkten und schädlichem machen will. Ich setzte noch einen drauf und sage, sie verblendet unsere Gedanken und unseren Geschmackssinn um nicht mehr zu erkennen was tatsächlich gut für uns ist…

Fazit: Jeder kann das essen was er/ sie möchte. Doch etwas diesem bewusster entgegen zu treten kann nicht schaden und erst recht nicht Deiner Gesundheit.

Deine Melle

3 Gedanken zu “Mein Weg ohne Zucker

  1. Evilcat1909 schreibt:

    Ich ernähre mich auch seit fast einem Jahr unter der Woche ketogen! Am Wochenende esse ich dann alles, was ich will und in jeder Menge. Das funktioniert für mich perfekt, ich behalte meine wunderbare, schöne Figur und muss auch nicht wirklich auf was verzichten 🙂

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